Höher, schneller, weiter und ... unverbunden
Mein eigener Weg war geprägt von Vielfalt, Leistungsbereitschaft, hohen Ansprüchen und einem verzerrten Bild von Körper, Leistung und Schönheit - nach außen wirke ich erfolgreich, innerlich war ich jedoch oft angespannt und wenig verbunden mit mir selbst.
Mein Körper wurde zu etwas, das „mithalten und durchhalten“ sollte, seine Signale konnte ich kaum noch wahrnehmen. Irgendwann spürte ich, dass ich allem gerecht wurde und funktionierte, mich selbst darin aber kaum noch spürte.
Wenn der Wandel uns näher zu uns selbst führt
Erst durch meine beruflichen und privaten Veränderungen, Übergänge und Neuorientierungen, durch traurige Verluste und meinen eigenen Schwangerschaften wurde mir bewusst, wie eng unser Nervensystem und unser Gefühl von Lebendigkeit und Verbundenheit mit unserem Empfinden von innerer Sicherheit verbunden sind.
Wir funktionieren vielleicht weiter und spüren gleichzeitig, dass sich nicht nur im Außen, sondern auch innerlich längst etwas verändert hat.
Das Alte passt nicht mehr oder ist plötzlich weggebrochen, und das Neue hat noch keine klare Form.
In dieser Zeit werden wir empfindsamer, nehmen Reize intensiver wahr und sehnen uns mehr denn je nach Ruhe, Halt und Kontakt. Wir sehnen uns nach Zeit zur Integration und Neuorientierung.
Gleichzeitig öffnet uns diese Zeit eine Tür zu uns, und wir werden empfänglicher für das, was wir wirklich brauchen.

Viele von uns haben gelernt zu funktionieren, statt wirklich zu fühlen.
Sich anzupassen, statt den eigenen inneren Rhythmen zu folgen.
In einer Welt, die wenig Raum für Übergänge, weibliche Sensibilität und
innere Prozesse lässt.
Heute weiß ich ...
Der weibliche Körper ist von Natur aus immer im Wandel und braucht eine andere Form von Zuwendung. Eine, die feinfühlig und regulierend ist. Eine, die Pausen zulässt.
Besonders in Zeiten von persönlichen Lebensumbrüchen, in denen das Nervensystem und das Hormonsystem feiner kommunizieren und Stabilität nicht selbstverständlich ist.
Heute begleite ich Frauen in sensiblen Lebensphasen.
Ich öffne Räume zum Innehalten, Reflektieren und Neuausrichten,
damit Veränderung nicht nur ausgehalten werden muss, sondern Schritt für Schritt integriert werden kann.
Damit mehr Verbindung entstehen darf:
zum eigenen Körper,
zur eigenen Wahrnehmung
und zum eigenen Weg.
In Zeiten von Veränderung sehnen wir uns oft nach Halt, Verbindung und Orientierung.
Wenn wir beginnen, uns selbst zuzuhören,
kann daraus etwas Neues entstehen:
ein tieferer Kontakt zu uns selbst, mehr innere Ruhe und ein Gefühl von Lebendigkeit.
Meine Arbeit ist geprägt von Tiefe, Fachlichkeit und Herz
– getragen von einem feinen Gespür für Sicherheit, Verbindung und innere Prozesse.
Traumasensible Begleitung braucht beides: fundiertes Wissen über Nervensystem, Bindung und Traumafolgen und die Fähigkeit, einen Raum zu halten, in dem du dich wirklich sicher fühlst. Genau dafür habe ich mich über viele Jahre intensiv ausgebildet und tue es bis heute.
Wissenschaftlich fundiert.
Als promovierte Naturwissenschaftlerin (Dr. rer. nat.) – ich habe an der Medizinischen Fakultät des Universitätsklinikums Jena promoviert – ist es mir wichtig, dass meine Arbeit auf gesicherten Erkenntnissen beruht: dass du verstehst, was in deinem Körper und Nervensystem geschieht und was dich wirklich reguliert.
Traumasensibel ausgebildet.
Mein methodisches Fundament ist die Ausbildung zum Coach für NI Neurosystemische Integration®, ganzheitlich-integrative Traumaarbeit nach Verena König, die Essenzen aus der Neurobiologie, der Psychotraumatologie, Ego-State-Therapie, systemischen Therapie und der Polyvagaltheorie beinhaltet. Ergänzt durch eine Weiterbildung in Funktioneller Neurologie, mit der ich noch genauer verstehe, wie Gehirn und Nervensystem auf Stress und Überforderung reagieren und wie sie zurück in Regulation und Sicherheit finden.
Körper- und erfahrungsorientiert
In einer 3,5-jährigen Weiterbildung in Musik-, Körper- und Trancetherapie (unter fachärztlicher Leitung von Dr. med. Wolfgang Strobel und seinem Team) habe ich gelernt, Menschen mit therapeutisch fundierten Gesprächen, aber auch jenseits von Worten zu begleiten, über den Körper, den Atem, den Klang. Denn manches, was uns geprägt hat, ist über den Verstand allein nicht erreichbar.
Ganzheitlich und bewusstseinsorientiert.
In einem einjährigen Training am Institut für integrale Lebenskultur habe ich mich intensiv mit integralem Tantra beschäftigt – kein Sexualitätskonzept, sondern ein Übungsweg, der Körper, Atem und Bewusstsein verbindet. Tief geprägt hat mich außerdem die Arbeit von Chameli Ardagh (Awakening Women Institute): Von ihr habe ich gelernt, wie heilsam es ist, wenn Frauen sich in ihrer ganzen Lebendigkeit zeigen dürfen. Inspiriert von der integralen Psychologie nach Ken Wilber schaue ich dabei immer auf dich als ganzen Menschen. So begleite ich dich darin, deinen Körper wieder als sicheren, lebendigen Ort zu erfahren.
In stetiger Weiterentwicklung.
Aktuell absolviere ich die Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie, um meine Arbeit auf ein noch breiteres fachliches Fundament zu stellen. Auch meine Ausbildung in der Sterbebegleitung hat mich tief geprägt: Sie hat mich gelehrt, auch in den schwersten Momenten präsent und in Verbindung zu bleiben.
Und bei allem Wissen gilt für mich: Die wichtigste Grundlage meiner Arbeit bist du, dein Tempo, deine Ressourcen und Grenzen sowie deine innere Stimmigkeit.

Was ich gerne noch mit dir teilen möchte
Mein Frausein wurde von vielen Frauen geprägt – durch Begegnungen, ihre Worte und ihr Wirken.
Frauen wie Verena König, Anita Johnston, Sabine Lichtenfels, Chamelie Ardagh, Pema Chödrön, Clarissa Pinkola Estés, Vivian Dittmar, Cornelia Funke, Byron Katie, Kristin Graf, Verena Kast, Lissa Rankin, Lisa Feldman Barrett, Rosalind Franklin, Kareen Dannhauer, Theresia Maria de Jong, Maja Hilfenhaus, meinen wundervollen Freundinnen und vielen großartigen Frauen mehr ...
... haben mir neue Perspektiven eröffnet und mich auf meinem Weg begleitet.
In mir trage ich ebenso eine große Anerkennung für die Kraft der Frauen, die versuchen, ihren eigenen Weg zu gehen – zwischen Beruf, Freizeit, Selbstverwirklichung, Partnerschaft und Mutterschaft. Frauen, die oft alles gleichzeitig halten wollen und sich dabei nicht selten selbst verlieren.
Ich empfinde tiefe Dankbarkeit für die Frauen vor mir, die getragen, genährt und gehalten haben. Oft leise, ungesehen und doch von unschätzbarem Wert.
All diese Frauen erinnern mich daran, wie viel Kraft in Verbindung, Fürsorge und echtem Innehalten liegt.
Die innere Stimmigkeit beginnt mit der Fähigkeit, unser Nervensystem zu regulieren, uns selbst zu spüren und in ehrlichen Kontakt mit unserem Inneren zu treten. Aus dieser Verbindung heraus entsteht Mitgefühl, Bewusstheit, Entwicklung und eine Stärke, die weit über uns selbst hinaus wirkt.
