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Eine Blume, ein Schaf und der Wind - Was hat das mit deinem Nervensystem zu tun? (Teil 1/2)

rebecca-riedl
14. Juli
2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 17. Juli




Ich lade dich zu einer kleinen Reise ein: Stell dir vor, du sitzt an einem wunderschönen Ort und ein weiterer Tag neigt sich langsam dem Ende zu. Vielleicht auf einer Wiese, im Garten oder auf einer Bank im Wald. Schon den ganzen Tag hast du dich auf diesen Augenblick gefreut. Endlich Feierabend und endlich kannst du etwas Ruhe finden.


Nun sitzt du an diesem schönen Ort, möchtest dich entspannen und schaust auf die Blumen vor dir. Du siehst sie und weißt, dass sie dort stehen, doch eigentlich nimmst du sie kaum wahr.


Du erlebst dich dabei, wie deine Gedanken noch um das Gespräch vom Vormittag kreisen. Um die Einkaufsliste. Um das, was du morgen nicht vergessen darfst. Deine Augen schweifen über die Landschaft, ohne dass du sie wirklich siehst.


Und dann geschieht etwas in dir, ohne, dass du es bewusst verändert hast.

Du bemerkst plötzlich, dass die Blumen nicht einfach nur Blumen sind. Du erkennst unterschiedliche Blautöne. Du sieht die sanften Blüten, die auf dem ersten Blick gleich aussehen, beim genauen hinschauen dann doch ganz unterschiedlich anmuten. Und dann bemerkst, du dass die Blume gar nicht starr da steht, sondern im sanften Spiel des Windes leicht hin und her gewogen wird.


Dein Blick schweift zu den Baumkronen und du hörst den Wind dort rauschen. Nicht nur als Information deiner Gedanken „Es ist windig.“, sondern als sinnliche Erfahrung und du spürst die warme Sommerluft auf deiner Haut. Neben dir auf der rechten Seite entdeckst eine kleine Schafherde, die die ganze Zeit schon dort gestanden hat.


Erst jetzt bemerkst du die Bank unter dir. Den Boden, der dich trägt. Deine Schultern sinken ein wenig nach unten, dein Körper wird schwerer und mit einem tiefen Ausatmen wird dir bewusst, wie viel Anspannung du den ganzen Tag mit dir getragen hast.



Was hat das alles mit meinem Nervensystem zu tun? Lese gerne weiter ... hier erkläre ich ein paar fachliche Hintergründe: "Warum wir Schönheit manchmal erst wahrnehmen können, wenn wir uns sicher fühlen"




 
 
 

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